Psychoonkologische Behandlung

Gesundheitsförderung für Angehörige

Hardtgasse 8/10, 1190 Wien
Termine nach Vereinbarung
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag
0660 440 52 56
Telefonisch oder via Signal
hagin@praxis-hagin.at

Ab dem Moment des Verdachtes auf eine Tumorerkrankung biete ich Begleitung und Behandlung für Patient:innen und deren Angehörige. In allen Phasen der Erkrankung und Therapie, bei Remission aber auch bei Rezidiv und am Lebensende unterstütze ich Betroffene. Begleitung und Trauerberatung für Hinterbliebene gehören ebenfalls zu meinem Leistungsangebot.

Mit onkologischen Patient:innen und Angehörigen zu arbeiten war von Beginn des Studiums an mein Ziel. Jede Station meines beruflichen Werdegangs ist auf diese Arbeit hin ausgerichtet worden. Vom Voluntariat im "Hospiz am Rennweg" über die Masterarbeit an der Palliativstation des Wiener AKH führte mich mein Weg nach Oberösterreich im Rahmen der Ausbildung zur klinischen Psychologin. Im Krankenhaus Waidhofen an der Thaya arbeitete ich auf der onkologischen und der Palliativstation bevor ich 2021 nach Bad Erlach in die onkologische Rehabilition wechselte. Deshalb verfüge ich heute über ein breites Wissen aus Theorie und Praxis über das Erleben von Patient:innen und Angehörigen. 

Ich bin Patient:in

Eine onkologische Diagnose ist eine Zäsur. Was bisher war und wie es war muss warten. Das ist ein immenser Kraftakt. Dem gegenüber steht ein noch größerer: die Therapie. Mitentscheiden, aushalten, bewältigen, die Hoffnung erhalten. Vielleicht noch stark sein - für die Angehörigen. Und dann? Woher neue Kraft schöpfen? Wie geht es weiter? 
Häufig werden auch andere, (scheinbar) losgelöste Themen im Zuge einer onkologischen Erkrankung "hochgespült". Plötzlich macht das Hobby kaum noch Spaß oder man versteht die Freunde nicht mehr. Entscheidungen fallen viel schwerer als früher und manchmal drückt es ohne Grund Tränen aus den Augen.
Und wenn Sie genau wissen, warum Sie weinen, dann kommen Sie bitte erst recht.

Ich bin Angehörige:r

Eine Krebserkrankung ist etwas, das alle Menschen im Umfeld berührt, fordert und betrifft - nicht nur die Patient:innen selbst. Dabei steht oft als übergeordnetes Ziel: Unterstützung bieten. Aber wie? Was hilft und was nicht?  
Einige Zeit kann man die eigenen Gefühle und Bedürfnisse freilich hintan stellen, aber je länger der Kampf gegen den Krebs geht, desto schwieriger wird es. Welche alternativen Strategien gibt es? Wie kann ich meinen Angehörigen sinnvoll unterstützen und wie bekomme ich selbst Hilfe?